Fermentieren im Einmachglas
Fermentieren ist die älteste Haltbarkeitsmethode - mit diesem Satz begann Magdalena Ennsmann aus Wald/Pzg ihren außerordentlich spannenden Vortrag. Am Donnerstag den 23.04.2026 trafen sich beinahe 40 Damen im Veranstaltungsraum im Haus der Vereine um mehr über diese interessante Konservierung von Lebensmittel zu erfahren. Magdalena gab uns Einblicke in ihre Arbeitsweise. Die wesentlichen Aussagen waren:
Gläser müssen nur sauber gewaschen werden - es muss nicht steril sein. Nur einwandfreies, ungespritztes Gemüse verarbeiten. Man kann jedes Gemüse fermentieren, welches auch roh genossen werden kann (keine Bohnen, Kartoffeln, Erbsen etc). Fermentiertes Gemüse ist viel bekömmlicher als gekochtes Gemüse. Generell gilt die Regel: je länger man es stehen lässt umso saurer wird es.
Magdalene hatte schon fertig fermentiertes Gemüse dabei, welches wir verkosten durften. Wir alle stellten fest, dass das selbstgemachte Sauerkraut komplett anders schmeckt, als das Sauerkraut, dass wir aus dem Packerl kennen. Und diese Tatsache weckte in den Teilnehmerinnen das Interesse es doch einmal selber zu versuchen. Magdalene zeigte uns dann noch, wie sie dieses bekömmliche Sauerkraut herstellt.
Der Abend war sehr spannend und leider viel zu schnell vorbei! Sandra Faistauer bedankte sich bei Magdalena Ennsmann für den Vortrag mit einer “Maishofnerin” Rose.
Wir vom OGV Maishofen bedanken uns bei den zahlreichen Teilnehmerinnen für das Interesse und freuen uns schon auf ein Wiedersehen, vielleicht schon beim Kurs: Der Erdapfel - eine Knolle, die es in sich hat am 09. Mai im Garten von Ilke Leitgöb.
Fermentieren im Einmachglas - von Magdalena Ennsmann















